Gesundheit : Risiko Start: Die Belastungsprobe

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Die europäischen Weltraumträume sind schon einige Male geplatzt. So zündete nach dem Start der Planetensonde „Mars’96“ die vierte Stufe der ProtonRakete nicht - die Marssonde versank im Pazifik. Der Röntgensatellit „Abrixas“ war gerade im All, die beiden Batterien an Bord wurden zusammengeschaltet, da explodierte die Hauptbatterie, und der Röntgenspäher war verloren. Jetzt soll eine Ariane-5-Rakete die Kometensonde „Rosetta“ ins All bringen. Doch vergangenen Monat ist die Ariane-5-Plus-Rakete wegen eines undichten Kühlsystems kurz nach dem Start außer Kontrolle geraten. Sie musste samt der beiden Kommunikationssatelliten gesprengt werden. Ob „Rosetta“ überhaupt starten kann, ist unklar. Die Amerikaner haben gerade die 160 Millionen Dollar teure Kometensonde „Contour“ verloren. Vermutlich brach sie noch beim Start auseinander. tdp

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