Gesundheit : Römer in Deutschland: Bibliothek - Die Bücher zum Thema

I.B.

In den letzten Monaten erschienen eine ganze Reihe neuer Bücher zum Thema Römer und Germanen. In "Die Römer in Deutschland" (Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1999, 69 Mark) schlägt der Archäologe Thomas Fischer den Bogen von den ersten Kontakten zwischen Germanen und den Römernunter Caesar bis hin zur römischen Spätzeit. Die Materialfülle ist beeindruckend, ebenso wie die hervorragenden Illustrationen - ein archäologisches Sachbuch, allerdings auch für Laien verständlich, wenn sie bereit sind, sich von der etwas sperrigen Sprache eines Wissenschaftlers und der manchmal ermüdende Detailversessenheit nicht abschrecken zu lassen.

Wer es mehr historisch-erzählend mag, mit einem Schuss schliemanscher Archäologie-Romantik, der ist mit dem dem "Sachroman" "Auf der Suche nach den verlorenen Legionen" von Tony Clunn (Rasch Verlag Bramsche 1998, 34,80 Mark) gut bedient. Der britische Hobbyarchäologe hat sich auf die Suche nach dem wahren Ort der Schlacht im Teutoburger Wald begeben. Archäologen haben seine Schlußfolgerung inzwischen bestätigt: es war wohl in der Nähe des Dorfes Kalkriese am Wiehern-Gebirge.

Ganz im Stile der angloamerikanischen Geschichtsschreibung - locker erzählend und gut verständlich - versucht sich der britische Archäologie-Professor Malcolm Todd in einem historischen Rundumschlag. Sein Thema: "Die Germanen" (Konrad Theiss Verlag Stuttgart 2000, 59 Mark), genauer die Germanen in der Zeit von etwa 400 vor Christus bis zum Ende der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert nach Christus.

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