Gesundheit : Run auf Geld für Juniorprofessuren

Über 50 Universitäten aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich bereits um Fördermittel des Bundes für die neuen Junior-Professuren beworben. Dies teilte das Bundesbildungsministerium am Donnerstag mit. Gleichwohl zeichnet sich bei der an diesem Freitag im Bundesrat vorgesehen Verabschiebung des neuen Hochschuldienstrechtes noch heftiger Streit mit unionsgeführten Ländern ab. Mehrere Länder kündigten aus unterschiedlichen Gründen die Anrufung des Vermittlungsausschusses an. Sachsen droht mit Verfassungsklage. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sagte dagegen unter Hinweis auf den Antragsboom der Hochschulen, die neuen Junior-Professuren seien schon vor in Kraft treten des Gesetzes "ein Erfolgsmodell" - nicht nur in den Natur- sondern auch in den Geisteswissenschaften. Bulmahn will die Einführung der ersten 3 000 Junior-Professuren mit jeweils 150 000 Mark fördern. Die bisherige Habilitation gibt es nur noch in Deutschland und Österreich.

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