Gesundheit : Sachsen-Anhalts Staatssekretär hält Unkostenbeiträge für möglich

Im Streit um die Erhebung von Studiengebühren hat Sachsen-Anhalts Staatssekretär im Kultusministerium, Wolfgang Eichler (SPD), gesagt, für Weiter- und Fortbildungen in gewissen Bereichen seien Unkostenbeiträge durchaus angebracht und möglich. Für das Land werde zum Jahresende eine entsprechende Rechtsverordnung herausgehen. Demnach können die Hochschulen künftig selbst entscheiden, ob bestimmte Erwachsenenqualifizierungen für die Teilnehmer Geld kosten. Für das Regelstudium und Langzeitstudenten lehnte Eichler Gebühren ab. Der Vorschlag des niedersächsischen Kultusministers Thomas Oppermann (SPD) für Studiengebühren ab dem Jahr 2003 sei zwar langfristig diskussionswürdig. Der Zugang zu den Bildungseinrichtungen dürfe aber nicht vom Geldbeutel abhängig gemacht werden, sagte Eichler.

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