Gesundheit : Saft des Lebens

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Blut setzt sich aus Zellen und Plasma zusammen. Die Zellen sind: rote und weiße Blutkörperchen sowie die Blutplättchen. Ein Kubikmillimeter Blut enthält etwa fünf Millionen rote Blutkörperchen (Erythrozyten), sie machen 40 bis 45 Prozent des Blutes aus und sind für den Sauerstofftransport zuständig. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sind Teil des Immunsystems. Die Blutplättchen (Thrombozyten) sind für die Blutgerinnung zuständig. Das Plasma ist eine klare, gelbliche Flüssigkeit, das zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Im Plasma schwimmen außerdem Eiweiße, die Fette, Hormone, Vitamine und andere Nährstoffe transportieren. Ein Erwachsener besitzt rund fünf Liter Blut.

Welche Organe gehören zum Immunsystem?

Da ist zum einen: der Thymus, der zwischen dem Herzen und dem Brustbein liegt; hier reifen weiße Blutkörperchen zu „T-Zellen“ heran, etwa T-Killerzellen, die Feinde zerstören. Sehr wichtig ist das Knochenmark, wo die roten und weißen Blutkörperchen gebildet werden. Im Knochenmark reifen weiße Blutkörperchen zu „B-Zellen“ heran (aus dem Englischen „bone marrow“ für Knochenmark), die Antikörper produzieren. Entscheidend ist auch das Lymphsystem (siehe Grafik links) – eine Art Parallelgefäßsystem neben dem Blutkreislauf; das Lymphsystem jedoch ist passiv, hat also keine Pumpe. Nicht jede Zelle in unserem Körper besitzt sein Privatblutgefäß, muss aber trotzdem mit Sauerstoff und Nahrung versorgt werden. Dies geschieht über die Lymphflüssigkeit, die sich zwischen den Zellen befindet. Bei einer Infektion füllen sich die Lymphknoten mit Bakterien und Immunzellen, wodurch sie anschwellen.

Was für Abwehrzellen gibt es?

Die größten weißen Blutkörpchen, die Makrophagen, jagen feindliche Organismen und fressen sie. Killerzellen haften sich an infizierte oder Krebszellen und zerstören sie. Die B-Zellen bilden, wenn sie durch einen Eindringling aktiviert werden, Antikörper. Das sind Y-förmige Eiweiße, die sich an die feindlichen Zellen heften, was sie unschädlich macht. Unterstützt wird die Armee von „T-Helferzellen“: Ihre Signalstoffe entscheiden, ob Antikörper gebildet oder Killerzellen in Gang gesetzt werden. bas

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