Gesundheit : Schädlingsbekämpfung: Die Larven des Maikäfers leben gut versteckt

Die Larven des Waldmaikäfers ernähren sich von den feinen Wurzeln der Bäume. Ihr Appetit ist groß: Seit Mitte der 80er Jahre haben die Schäden durch Wald- und Feldmaikäfer in Europa teilweise drastisch zugenommen. Forscher der Biologischen Bundesanstalt in Darmstadt züchten daher Pilze wie Beauveria brongniartii, die beide Maikäferarten in Zaum halten können. Dem Feldmaikäfer, der sich auf Grünlandflächen, in Obst und Rebanlagen wohl fühlt, rücken die Pilzsporen bereits auf die Pelle. In Baden-Württemberg hat man den Pilz auf Versuchsflächen erfolgreich in den Boden eingebracht. Im Wald ist dies nicht so leicht möglich. Hier leben die Larven, die Engerlinge, versteckt im Boden. So gut, dass die Forscher wohl noch einige Zeit brauchen werden, den Pilz auf einfache Weise an den Käfer zu bringen.

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