Gesundheit : Schröder rügt Clement wegen Studiengebühren

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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im SPD-Parteivorstand die Studiengebührenpläne in Nordrhein-Westfalen (NRW) kritisiert. Wenn sich die Bundespartei in ihrer Bildungspolitik für Chancengleichheit und einen offenen Hochschulzugang einsetze, konterkariere ein solches Vorgehen die eigene Politik, sagte der SPD-Vorsitzende nach Teilnehmerberichten am Montag in Berlin.

NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) will angesichts der leeren Landeskasse von Langzeitstudenten vom 14. Semester an eine Strafgebühr in Höhe von 650 Euro pro Halbjahr erheben sowie von allen Studierenden eine Einschreibgebühr von 50 Euro pro Semester. Schröder sagte den Berichten zufolge, auch wenn die Rechts- und Beschlusslage dies formal zulasse, sollte die SPD-Landesregierung überlegen, die Pläne fallen zu lassen. Die Jusos regten ein „klärendes Gespräch“ an. dpa

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