Gesundheit : „Sehr verwundert“ – Sarrazins Ärger

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Finanzsenator Sarrazin hat einen in scharfem Ton verfassten Brief an Wissenschaftssenator Flierl geschickt, in dem er seine Sparvorschläge begründet. Hier ein Auszug:

Die von der Expertenkommission vorgelegten Empfehlungen (. . .) berücksichtigen die Haushaltsnotlage des Landes Berlin in keiner Weise. (. . .) Meiner Auffassung nach kann eine strukturelle Haushaltsentlastung im Umfang von rd. 40 Mio Euro durch Absenkung der Studienplatzzahlen um 50 v.H. im Bereich der Kunst und Musikhochschulen (. . .) mittel- bis langfristig realisiert werden; das Ausbildungsangebot Berlins würde selbst dann noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. (. . .) Abschließend möchte ich anmerken, dass mich der Umgang Ihrerseits mit dem vorliegenden Gutachten zur Berliner Kunsthochschullandschaft (. . . ) sehr verwundert hat. Ich hätte erwartet, dass mir die Unterlage angesichts der finanz- und wissenschaftspolitischen Brisanz unaufgefordert übersandt worden wäre und zu ziehende Schlussfolgerungen (. . .) von Ihnen zunächst mit mir einvernehmlich abgestimmt werden.

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