Gesundheit : Sexuelle Lustlosigkeit

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Wann spricht man davon?

Dass der Anfangsrausch, das ständige Prickeln und die wilde Leidenschaft sich im Laufe der Beziehung legen, ist normal. Auch dass es mal Zeiten in einer Beziehung gibt, in denen sexuelle Ebbe herrscht. Aber es kommt auch vor, dass sich die Lust auf Sex ganz legt, manchmal sogar schon sehr bald in einer Beziehung. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein.

Woran liegt es?

Es kann an der Beziehung selbst liegen. Wenn man mit dem Partner unzufrieden ist, leidet natürlich auch die Lust. Aber die Gründe können auch eher „von außen“ kommen. Stress und Übermüdung sind prominente Lustkiller. Viele Menschen stehen dermaßen unter Arbeitsdruck, viele Paare haben ihre Tage so verplant, dass sie für den Partner und die Sexualität schlicht keine Zeit und keine Energie mehr haben. Es gibt noch ganz andere Ursachen, beispielsweise die Schwangerschaft. Nach der Geburt gibt es eine Periode, in der es normal ist, wenn die Lust abnimmt – meist kehrt sie innerhalb eines Jahres wieder zurück. Auch die Kindererziehung kann so in den Vordergrund rücken, dass dadurch die Leidenschaft in den Hintergrund gedrängt wird. Und schließlich kann sexuelle Lustlosigkeit auch ein Anzeichen für eine Depression sein.

Was kann man tun?

Das hängt ganz davon ab, was die Ursache ist. Um das herauszufinden, lohnt es sich, eine professionelle Beratung aufzusuchen. Wenn man weiß, was der Grund ist, kann man gezielt versuchen, etwas dagegen zu tun. Wichtig ist die Einsicht, dass es keinen objektiven Richtwert gibt, an den man sich halten muss. Manchmal sind unsere Erwartungen an uns selbst und die Beziehung schlicht zu hochgeschraubt. Fest steht aber auch, dass die Sexualität in jedem Lebensalter leidenschaftlich sein kann. bas

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