Gesundheit : So feiert die Technische Uni

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Mit einer Reihe von Veranstaltungen begeht die TU Berlin ihr 125jähriges Jubiläum in dieser Woche:

4. Mai, 17 Uhr: Festakt. Es sprechen unter anderem Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, und Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Der Festakt wird umrahmt von Musikbeiträgen des Collegium Musicum (Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Audimax).

Bis zum 7. Mai präsentieren sich die Fakultäten mit Vorträgen und einer Ausstellung (täglich zwischen 9 und 20 Uhr, Hauptgebäude, Erdgeschoss, Raum H 104, und 1. Etage, Foyer vor dem Raum H 104). – 5. Mai: Mathematik und Naturwissenschaften (9 bis 12 Uhr); Geisteswissenschaften (12 bis 15 Uhr); Verkehrs- und Maschinensysteme (15 bis 18 Uhr). – 6. Mai: Prozesswissenschaften (15 bis 18 Uhr); Elektrotechnik und Informatik (13 bis 15 Uhr); Bauingenieurwesen und Geowissenschaften (15 bis 18 Uhr). – 7. Mai: Architektur, Umwelt, Gesellschaft ( 9 bis 12 Uhr), Wirtschaft und Management (12 bis 14 Uhr).

7. Mai: Diskussion mit Experten zum Thema „Studium und Perspektiven internationaler Studierender in Deutschland“ (Franklingebäude, Raum FR 4040d, Franklinstraße 28). – Party in der Peter-Behrens-Halle mit Livemusik und Disco. Es spielt die Remedy Rock-Formation und die DaimlerChrysler Bigband. Ab 17 Uhr 15 gibt es ein Programm für Kinder. TU-Angehörige geben künstlerische Einlagen.

Ab 22 Uhr legen die DJs Alex und Ipek auf, die TU verspricht „spektakuläre Show-Einlagen“. Zu essen gibt es Spezialitäten aus aller Welt. Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro (Peter-Behrens-Halle – Halle 15 – Technologie- und Innovationspark, Gustav-Meyer-Allee, S-Bahnhof Humboldt-Hain; U-Bahn Linie 6, Voltastraße. Ab 16 Uhr 30 fährt ein Bus-Shuttle der BVG vom TU-Hauptgebäude zur Behrens-Halle).

Anlass der Feier ist die Verschmelzung der 1799 gegründeten Bauakademie und der 1821 gegründeten Gewerbeakademie zur Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin im Jahr 1879. Ihr Sitz wurde ins damals eigenständige Charlottenburg verlegt. Die Gründung von technischen Hochschulen im Laufe des 19. Jahrhunderts war Ausdruck der wachsenden Bedeutung von Technik im Zuge der Industrialisierung. Namhafte Wissenschaftler prägten des Profil der Hochschule, darunter Adolf Slaby (1849 bis 1913), einer der Wegbereiter der drahtlosen Telegrafie, Ernst Ruska (1906 bis 1988), der für die Erfindung des Elektronenmikroskops mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, oder Hans Geiger (1882 bis 1945), der Erfinder des Geigerzählers.

Während der NS-Zeit stellte sich die Hochschule in den Dienst der Diktatur. Jüdische und politisch missliebige Wissenschaftler und Studierende wurden vertrieben, darunter Forscher wie der Physik-Nobelpreisträger Gustaf Hertz oder Georg Schlesinger, der Pionier des Fabrikbetriebs. Um den Bruch mit der Vergangenheit deutlich zu machen, wurde die Hochschule 1946 als „Technische Universität“ neugegründet. Tsp

Näheres zur Feier: Telefon 314 23 922; www.tu-berlin.de/presse/125 Jahre

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