Gesundheit : So wird entschieden

-

Die Universitäten berechnen jedes Semester neu, wie hoch der Numerus clausus (NC), also die Zulassungsgrenze, für jedes Fach liegt. Der NC hängt von der Zahl der Studienplätze in einem Fach ab, von der Zahl der Bewerber und deren Abiturnoten. Als Numerus clausus, lat. für „beschränkte Zahl“ wird der schwächste Notenschnitt bezeichnet, mit dem Bewerber in einem Semester noch einen Studienplatz erhalten.

In Berlin sind an den großen Unis alle Fächer mit einem NC belegt. Das liegt meist an der hohen Bewerbungszahl. In weniger nachgefragten Fächern (wie Theologie oder Griechisch) soll der NC Bewerber abschrecken, die sich eigentlich für ein ganz anderes, sehr nachgefragtes Fach interessieren und sich erst einmal nur einschreiben wollen, um den Studentenstatus zu erhalten. Bei der Berechnung des NCs werden an den Unis die Abiturienten aus allen Bundesländern gemeinsam gewertet. Die ZVS, die in einigen wenigen Fächern Studienplätze bundesweit verteilt, geht differenzierter vor: Sie vergleicht nur die Landeskinder untereinander – und stellt dann Ranglisten für die Bewerber aus jedem Bundesland auf. Diese werden dann nach einem komplizierten Vergabeschlüssel auf die Unis verteilt .tiw

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben