Gesundheit : Solidarität: Freie Universität: "Unsere besten Freunde"

U.S.

Der Präsident der Freien Universität, Peter Gaehtgens, und der Präsident der Humboldt-Universität, Jürgen Mlynek, haben ihre Solidarität mit der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ausgedrückt. Die Freie Universität, die angesichts der Unterstützung der USA bei ihrer Gründung im Jahre 1948 und in den vielen folgenden Jahren eine partnerschaftliche Kooperation mit mehreren amerikanischen Universitäten hat, sei entsetzt über den unglaublichen Akt des Terrors. Das enge Verhältnis zu den USA gehöre zur Identität der Freien Universität.

Gaehtgens hat folgende Botschaft an die Partneruniversitäten der FU in den USA gesandt: "Mit tiefem Erschrecken haben wir die Nachrichten von der scheußlichen Attacke auf das World Trade Center und andere Gebäude in New York, Washington und anderswo in Ihrem Land aufgenommen. Wir sind schockiert zu sehen, dass trotz aller Ihrer und unserer Anstrengungen, die Ideen der menschlichen Werte zu verbreiten, es Menschen auf dem Erdball gibt, die selbst die meisten fundamentalen Prinzipien der Zivilisation nicht anerkennen. Im Namen aller Studenten und Angehörigen des Lehrkörpers der Freien Universität spreche ich unsere Hoffnung aus, dass denjenigen von Ihnen, die nahe der Orte leben und arbeiten, die so schrecklich getroffen worden sind, nicht selbst ein Leid zugefügt worden ist. Wir fühlen, dass wir Ihnen unsere Sympathie und moralische Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten zur Kenntnis geben sollten. Sie sollen sicher sein, dass wir Ihnen und den Amerikanern nahe sind, die unsere besten Freunde sind und bleiben. Sie können auf unsere Unterstützung rechnen, wenn sie benötigt wird."

Der Präsident der Humboldt-Universität, Jürgen Mlynek, hat an den Botschafter der USA, Dan Coats, geschrieben. In dem Brief heißt es: "Die sinnlose Vernichtung menschlichen Lebens sowie die Zerstörung durch diesen terroristischen Akt übersteigt unsere Vorstellungskraft und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Opfern und ihren Angehörigen gilt unser aller Mitgefühl. Es berührt uns zutiefst, dass mit den Vereinigten Staaten ein Land angegriffen wurde, mit dessen Hilfe es uns als Berliner Hochschule ermöglicht wurde, in den letzten zehn Jahren in einem stabilen politischen sowie freiheitlich-demokraktischen System zu lehren und zu forschen. Das Einzige, was uns in der jetzigen Situation verbleibt, ist, den rund 300 amerikanischen Studierenden und Wissenschaftlern an der Humboldt-Universität besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen."

Lange Nacht findet statt

Bis auf die für gestern geplante Auftaktveranstaltung am Potsdamer Platz finden alle anderen Veranstaltungen des Wissenschaftssommers einschließlich der Langen Nacht der Wissenschaften am 15. September statt. Es bleibt jedoch den Ausrichtern überlassen, das Programm zu verändern. "Vermutlich werden alle heiteren Punkte wegfallen, das Ernste wird im Vordergrund stehen", sagte die Sprecherin von Wissenschaftsministerin Edelgard Bulmahn.

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