Gesundheit : Stammzellen aus eigenen Haaren

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Der eigene Haarschopf könnte Patienten jene Stammzellen liefern, die nach Meinung von Medizinern einmal Leiden wie die Parkinsonsche und die AlzheimerKrankheit heilen könnten. US-Forscher haben nachgewiesen, dass der Follikel, ein kleiner Sack nahe der Haarwurzel, mit Stammzellen angefüllt ist, die sich zu anderem Gewebe entwickeln können. Sie wachsen unter geeigneten Umständen erst zu Nervenzellen und anschließend zu einer Fülle weiterer Körperzellen heran.

Yasuyuki Amoh von der Anticancer Inc. in San Diego (Kalifornien) sowie Kollegen in den USA und Japan berichten in der Onlineausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“, Haarfollikel würden ein Reservoir viel versprechender Stammzellen bergen, die sich unter anderem in neue Haut- und Muskelzellen verwandeln. dpa

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