Gesundheit : Stimmen zur Präsidentenwahl

U.S.

Erziehungswissenschaftler Professor Elmar Tenorth: "Ich hoffe auf eine vernünftige Mannschaft an der Spitze der Uni, die die Fixierung auf eine Person aufbricht. Die für die Humboldt-Uni wichtige Zäsur bietet Mlynek."

Theologe und Vizepräsident Richard Schröder: "Ich erwarte, dass Mlynek den Reformprozess fortsetzen wird und in der Universität eine Stimmung erzeugt, dass wir uns selbst ändern müssen, sonst kommt die Änderung von außen. Das wünschen wir uns nicht."

Althumboldtianer und einstiger Vizepräsident Bernd Bank: "Ein erfolgreicher Wissenschaftler, der sich in solch ein Rennen wirft, muss auch als Präsident Erfolg haben, wenn er weiß, dass im Falle seiner Wahl seine wissenschaftliche Karriere beendet ist. Deswegen wird der jüngere Mlynek mehr Biss haben als der ältere Büttner, bei dem die Präsidentschaft am Ende seiner Karriere gestanden hätte."

Althumboldtianer und einstiger Vizepräsident Konrad Gröger: "Ich sehe in Mlynek den Präsidenten, mit dem die Humboldt-Universität neuen Schwung holen könnte, insbesondere in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und in der Forschung."

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und einstige Vizepräsidentin Monika Zielinski: "Die wissenschaftlichen Mitarbeiter wünschen einen Generationswechsel und glauben, dass auch die anderen Gruppen aus diesem Grund mehrheitlich für Mlynek gestimmt haben. Mlynek will sich besonders für die Förderung des Nachwuchses einsetzen. Die Humboldt-Uni braucht einen Aufbruch, und der Präsident benötigt dazu die Unterstützung von Innen."

Student Michael Graf:"Die Studenten befürchteten, dass Mlynek auf studentische Mitbestimmung wenig Wert legen wird und die Hochschulen sehr stark mit der Brille des Naturwissenschaftlers sehen wird. Außerdem halten wir Büttner gegenüber den Politikern für durchsetzungsfähiger, Mlynek dagegen hat weniger Erfahrungen im Hauen und Stechen mit den Politikern und den anderen Universitäten in Berlin."

Juraprofessorin und Althumboldtianerin Rosemarie Will: "Ich favorisiere eher Büttner in der schwierigen politischen Situation in Berlin, weil er als Politiker durch die Ämter ausrechenbar ist, die er bisher wahrgenommen hat. Sein Alter ist ein Vorteil, weil er dann nicht mehr über das Amt Karriere machen will."

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