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Gesundheit : Streit um den Studienabbruch

Verlassen in Berlin zu viele Studenten die Uni ohne Examen? Hochschulen widersprechen Finanzsenator

Tilmann Warnecke

Wie erfolgreich bringen die Berliner Hochschulen ihre Studenten zum Abschluss? Darüber streiten die Unis und Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD). Die Zahl der Studienabbrecher liege unter dem Bundesschnitt, heißt es an der Freien Universität – nachdem Sarrazin den Unis in der letzten Woche vorgeworfen hatte, 150000 Studienabbrecher zu produzieren. Nach FU-Angaben haben im letzten Jahr jedoch nur 15 Prozent der Studenten die Uni ohne Abschluss verlassen. Bundesweit sind es laut Hochschul-Informations-System (HIS) 27 Prozent. Sarrazin treibe „ein verantwortungsloses Spiel mit Statistiken“ , sagt FU-Präsident Dieter Lenzen. Auch die Technische und die Humboldt-Uni protestieren.

Sarrazin hatte auf einer Diskussionsveranstaltung die Zahl von 150000 Studienabbrechern genannt – ohne allerdings zu sagen, woher er die Zahlen hat und auf welchen Zeitraum sie sich beziehen.

Schützenhilfe erhalten die Universitäten durch den Leistungsbericht der Berliner Unis von 2004, den der Wissenschaftssenat bislang noch nicht veröffentlichte. Demnach ist die Erfolgsquote der Hochschulen im letzten Jahr um drei Prozent gestiegen. Die Quote gibt an, wie viele Studienanfänger in einem Fach dort auch ihren Abschluss schaffen. An der FU liegt die Quote inzwischen bei 57 Prozent, an der Humboldt-Uni stieg sie um vier Punkte auf 52 Prozent, an der Technischen Uni leicht auf 47 Prozent.

Zurückrudern will Sarrazin nur bedingt. Die Zahl von 150000 Abbrechern sei von Sarrazin „geschätzt“ worden, gibt sein Sprecher Matthias Kolbeck zu. Sarrazin halte das „Missverhältnis“ zwischen Anfänger- und Absolventenzahlen aber weiterhin für „sehr problematisch“.

Der Streit lässt sich womöglich gar nicht schlichten. Denn das größte Problem sind die Statistiken, die kaum Rückschlüsse auf die wirkliche Zahl der Studienabbrecher zulassen. An der FU sollten im letzten Jahr alle 4409 Abgänger angeben, warum sie sich exmatrikulieren. Die Abbrecherquote ergibt sich aus den 532 Studenten, die sagten: Ich höre ohne Abschluss auf. Zum Vergleich: 819 verließen die Uni mit Examen. Bei der größten Gruppe kennt die FU die Gründe aber gar nicht: 1471 Studenten hat die FU aus ihrer Kartei gestrichen, weil sie sich weder zurück- noch abgemeldet haben.

Die Erfolgsquote bilden die Statistiker anhand von Jahrgangszahlen. Ein Beispiel: der Jahrgang, der 1997 mit dem Fach Geschichte begann. Da dieser Jahrgang nach der Regelstudienzeit 2002 die Uni beendet haben müsste, werden die Absolventenzahlen von 2002 mit den Anfängerzahlen von 1997 verglichen. Aus der Differenz errechnen die Statistiker die Quote. Dass alle auf der Stecke gebliebenen Studenten Abbrecher sind, glaubt zumindest der Wissenschaftssenat nicht. Schließlich gehören Fach- und Uniwechsler genauso dazu.

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