Gesundheit : Studiengebühren

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SPD und Grüne wollen keine Studiengebühren im Erststudium - ähnlich wie die FDP, die an alle Schüler bei der Reifeprüfung „unentgeltlich“ Bildungsgutscheine austeilen will. Die PDS ist generell gegen Gebühren. Nur die Union öffnet sich in ihrem Wahlprogramm deutlicher als je zuvor für Studiengebühren. Das von der rot-grünen Koalition eingeführte Gebührenverbot sieht sie als „Eingriff in die Kulturhoheit der Länder“. Die Union strebt ein neues System der Studienfinanzierung an, bei dem „Bafög, Bildungssparen, Bildungsdarlehen, Gebühren bei einkommensabhängiger Darlehensrückzahlung sowie Freiplätze für Begabte und Bedürftige“ einbezogen werden sollen.

Studienfinanzierung/Bafög: SPD und Grüne verweisen auf ihre Bafög-Reform, mit der „wieder mehr Studierenden aus finanzschwachen Familien“ ein Hochschulzugang ermöglicht wird. Im SPD-Programm heißt es dazu: „Heute helfen wir rund 80 000 jungen Menschen zusätzlich, ihr Hochschulstudium ohne finanzielle Sorgen zu absolvieren.“ Die FDP kritisiert dagegen, dass die von der Koalition versprochene „grundlegende Bafög-Reform“ ausgeblieben ist. Sie hält an ihrem Gesetzentwurf für das Drei-Körbe-Modell fest und will zudem die Zuwendungen für die Hochbegabtenförderung ausweiten. Die Grünen halten an der grundlegenden Reform des Bafög fest: „Eine zeitgemäße Studienfinanzierung muss noch stärker elternunabhängige Anteile enthalten.“rt

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