Gesundheit : Studium im Osten billiger

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Studenten im Osten Deutschlands geben während ihres Studiums deutlich weniger Geld für ihre Lebenshaltungskosten aus als die Kommilitonen in den alten Bundesländern. Absolventen, die Ende 2005 eine ostdeutsche Hochschule verließen, gaben durchschnittlich 46 900 Euro während des Studiums aus, in Westdeutschland zahlten die Studierenden 56 300 Euro. Diese Zahlen veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Im Westen sei das Preisniveau für viele Posten wie Miete oder Essen höher. Die Berechnungen stützen sich auf die Sozialerhebung des Studentenwerks von 2003, in der die Ausgaben von Studenten untersucht wurden. Diese Zahlen wurden auf der Basis der Inflationsrate der letzten beiden Jahre aktualisiert. Nach Fächern aufgeschlüsselt, ist ein Studium für Philosophen am teuersten, das im Westen 67 900 Euro kostete (Ost: 56 100 Euro). Es folgen das Medizin- und das Theologiestudium. Am billigsten ist ein Verkehrstechnikstudium (West: 47 900 Euro, Ost: 40 000 Euro). Die Unterschiede zwischen den Fächern begründet das IW mit unterschiedlich langen Studienzeiten. tiw

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