Gesundheit : Studium im Osten: Trendwende: Ergebnisse eines Forschungsprojektes

Ein Studium ist unter Schulabgängern wieder beliebter. Im Osten ergriffen im vergangenen Jahr 63 Prozent der Jugendlichen mit Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife ein Studium, im Westen waren es 66 Prozent. Das berichtet die Bund-Länder-Einrichtung Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) unter Berufung auf erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes, bei dem insgesamt 15 000 Schulabgänger befragt worden waren.

Demnach war die Neigung zu studieren im Osten zwischen 1990 und 1996 von 80 Prozent auf 60 Prozent zurückgegangen. Im Westen war sie im gleichen Zeitraum von 76 Prozent auf 67 Prozent gesunken. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass in den neuen Ländern eine Trendwende eingesetzt habe und im Westen die Talsohle erreicht sei, so HIS-Sprecher Franz Durrer.

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