Gesundheit : Study Buddies suchen, konzentriert arbeiten

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1. Bürokratie. Langweilig, aber lebenswichtig. Nichts ist blöder, als am Ende des Studiums festzustellen, dass irgendein wichtiger Zettel fehlt. Also: Gleich am Anfang die Studienordnung durcharbeiten, Anforderungen kennen, Formulare besorgen. Wie ist nochmal die Telefonnummer vom Prüfungsbüro?

2. Aktenordner. Alle Scheine, alle Studienbuchseiten, alle Zeugnisse und Bescheinigungen in einen Ordner. Klarsichthüllen! Nicht schlampen! Zur Belohnung gibt’s keinen Stress bei der Prüfungsanmeldung.

3. Studienplan. Wie viele Scheine mache ich dieses Semester, wie viele Wochenstunden? Wenn ich den Kurs nicht belege, wann wird er wieder angeboten? Will ich irgendwann ins Ausland gehen? Voraussicht ist weise.

4. Arbeiten. Gerne hart, aber vor allem am Schreibtisch. Wer zu viel nebenbei jobbt, konzentriert sich schlechter aufs Studium. Lieber in den Semesterferien irgendwo intensiv schuften.

5. Anfangen. Und zwar früh. Referate und zugehörige Hausarbeiten gestaffelt erledigen: ein, zwei schon im Semester, den Rest in den Ferien.

6. Bibliothek. Ein schöner Ort. Echt. Noch schöner wird er, wenn man sich „Study Buddies“ sucht. Lesen, Mensa, lesen, Kaffee, lesen. So nutzt man den Tag, und die Uni wird zum gemeinsamen Lebensraum.

7. Interesse. Klar, Anforderungen müssen erfüllt werden. Aber das kann man auf kreative Weise machen. Also: Eigene Themen suchen. Spannende Aspekte herausfinden.

8. Druck. Äußere Zwänge sind der beste Ansporn, schnell zu studieren. Wenn nötig, setzt man sich selbst welche. Auslandsjahr? Job in Sicht? Baby?

9. Beratung. Wenn es irgendwann mal gar nicht laufen sollte, einfach zum Studienberater gehen. Hans-Werner Rückert von der FU etwa hat eine beruhigende Brummelstimme und gibt garantiert den richtigen Tipp.

10. Belohnung. Hausarbeit abgegeben? Prüfung bestanden? Dann muss gefeiert werden. Disco, Kino, gutes Buch, je nach Temperament. Nur ein zufriedener Student ist schließlich ein guter Student. Und ein schneller. J.O.

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