Gesundheit : Technische Universität: Fit für Europa

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Wie beantragt man Fördergelder für EU-Projekte? Was müssen Weiterbildner können, die in Europa lehren? An der TU werden Hochschulabsolventen zu EU-Dozenten ausgebildet. "Fit für Europa" heißt das Weiterbildungsprogramm, dessen Teilnehmer am Freitag ihre Abschlusspräsentation hatten.

"EU-Dozenten müssen mit unterschiedlichen Mentalitäten umgehen können - von Portugal bis Finnland", erklärt Wolfgang Neef, Leiter der Zentraleinrichtung Kooperation, die die Weiterbildung anbietet. Zum Lehrplan der Ausbildung, die an zwölf Wochenenden stattfindet, gehören auch eine viertägige Exkursion nach Brüssel und ein 15tägiges Praktikum. Zweitausend Mark müssen die Teilnehmer für alles bezahlen.

Einige der 16 frisch ausgebildeten EU-Dozenten sind im Bereich der Erwachsenenbildung tätig und wollen in ganz Europa arbeiten. Anderen ging es vor allem darum zu erfahren, wie man internationale Projekte organisiert und finanziert.

Nächstes Jahr soll "Fit für Europa" wieder an der TU angeboten werden - diesmal allerdings nur für Frauen. "Der Senat will mehr Frauenprojekte fördern. Im europäischen Vergleich steht Deutschland bisher schlecht da, was Frauenförderung betrifft", erzählt Iris Löhrmann, Leiterin des Bereichs Weiterbildung an der TU. "Deshalb haben wir das Programm diesmal nur für Frauen konzipiert." Informationen erhält man bei Monika Rummler, Telefon 030/314 26 451.

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