Gesundheit : Teures Studentenleben Münchner Mieten am höchsten

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In den Universitätsstädten München, Tübingen und Frankfurt/Main müssen die Studierenden am meisten Geld für das Wohnen ausgeben. In München liegt die Nettokaltmiete pro Quadratmeter durchschnittlich bei 9,75 Euro, in Tübingen bei 8,50 Euro und in Frankfurt bei 7,50 Euro. Das berichtet die in Bochum erscheinende StudentenZeitschrift „Unicum“ (Ausgabe 02/2004) unter Berufung auf Zahlen des Rings Deutscher Makler (RDM) in Berlin.

Teuer ist das Wohnen auch in den Uni-Städten Köln (7,20 Euro pro Quadratmeter), Düsseldorf (7,15 Euro), Heidelberg (7,10 Euro) und Hamburg (6,90 Euro). Am günstigsten sind Mietwohnungen in Merseburg an der Saale (3 Euro), im Osten Berlins (4 Euro) und in Frankfurt/Oder (4,20 Euro).

Nach günstigen Wohnheimzimmern als Alternative suchen Hochschüler oft vergebens, so „Unicum“ weiter. Während die Zahl der Erstsemester seit einiger Zeit steige, bleibe die Zahl der bundesweit rund 220 000 Wohnheimplätze weitgehend unverändert. Das Deutsche Studentenwerk gehe von bundesweit 21 000 fehlenden Wohnheimzimmern aus. Nach der derzeit jüngsten Statistik des Studentenwerks aus dem Jahr 2000 leben nur 14 Prozent der Studierenden im Wohnheim. Die meisten wohnen in einer Wohngemeinschaft (22 Prozent), bei ihren Eltern oder in der eigenen Wohnung (jeweils 21 Prozent). Mit dem Partner leben 19 Prozent zusammen, zur Untermiete wohnen drei Prozent der Studierenden. dpa

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