Gesundheit : Tiefbohrung auf der Spur eines Asteroiden

Eine wissenschaftliche Tiefbohrung zur Erforschung eines Asteroideneinschlags vor 65 Millionen Jahren begann jetzt in Mexiko mit Beteiligung aus Potsdam. Der Vorstandsvorsitzende des Geoforschungszentrums Potsdam, Rolf Emmermann, ist Vorsitzender des Internationalen Bohrprogramms. Die Experten wollen auf der Halbinsel Yukatan grundlegende Erkenntnisse über Größe und Beschaffenheit des Himmelsprojektils erlangen. Mit dem Asteroideneinschlag wird das Aussterben der Dinosaurier in Verbindung gebracht. Die Energie beim Aufprall habe mehr als dem Zehntausendfachen des gesamten Arsenals an Nuklearwaffen der Welt entsprochen und riesige Mengen Staub und Gas freigesetzt. Dadurch wurde das Sonnenlicht abgeschirmt und ein Artensterben verursacht.

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