Gesundheit : Traumabewältigung: Schreiben kann helfen

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Wer traumatische Erlebnisse in einem Tagebuch aufschreibt und analysiert, kommt leichter über sie hinweg und verarbeitet sie positiver. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität von Iowa, die in der August-Ausgabe der „Annals of Behavioral Medicine“ veröffentlicht wurde. Die Forscher hatten 122 College-Studenten aufgefordert, mindestens zweimal pro Woche Tagebuch über eigene traumatische Erlebnisse zu führen. Eine Gruppe sollte dabei nur ihren Gefühlen freien Lauf lassen, die andere Gruppe sollte sich bemühen, die Erlebnisse auch zu reflektieren. Der positive Effekt des Schreibens zeigte sich nur bei den reflektierenden Studenten, die unter anderem zu der Erkenntnis kamen, dass ihre schweren Erfahrungen ihnen einen Zuwachs an persönlicher Reife gebracht hätten. Anders die rein emotional schreibenden Studenten: Sie fühlten sich hinterher sogar schlechter. D.N.

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