Gesundheit : Trend zu mehr Wohnraum bedroht die Natur

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Die globale Bevölkerung wächst zwar nicht mehr so rasch wie noch vor einigen Jahren, dennoch geht der Natur weiterhin viel Raum verloren. Und das bedroht die Artenvielfalt. Weltweit wird immer mehr Wohnraum geschaffen: Die Zahl der Menschen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, sinkt beständig. Landschaften werden zersiedelt und bebaut, der Wasser und Energieverbrauch steigt. Über diesen Zusammenhang berichtet Gretchen Daily, Biologin an der Stanford-Universität in Kalifornien, im Fachmagazin „Nature“.

Daily hatte die demografischen Daten verglichen, die von den Vereinten Nationen in den Jahren 1985 bis 2000 über 141 Staaten gesammelt worden sind. 76 davon sind Zentren des Artenreichtums – hier müsste die Natur besonders stark geschützt werden. Doch in den untersuchten Jahren hat allein dort die Zahl der Haushalte um 233 Millionen zugenommen, und dabei wurde das allgemeine Bevölkerungswachstum bereits herausgerechnet. gih

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