Gesundheit : Trockene Lippen

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Was passiert?

Der Herbst ist endgültig da, die Temperaturen sinken – und damit auch die Feuchtigkeit. Wir heizen unsere Räume, die Luft wird trocken. Das bekommen auch unsere Lippen zu spüren. Sie sind ein besonders sensibler Teil unseres Körpers. Die Hornhaut unserer Lippen ist so dünn, dass sogar die Blutgefäße durchscheinen – deshalb sind unsere Lippen rot. Und dadurch kann auch die Feuchtigkeit leichter entweichen. Hinzu kommt, dass unsere Lippen weder Talg noch Schweißdrüßen besitzen, die direkt für Fett und Feuchtigkeit sorgen könnten. Und so kämpfen viele von uns gerade in dieser Jahreszeit mit trockenen, spröden, manchmal sogar rissigen Lippen.

Was kann man tun?

Vor allem: viel trinken, damit wir unseren Lippen von innen die nötige Feuchtigkeit zur Verfügung stellen. Alkohol und Kaffee entziehen dem Körper Wasser, sie trocknen uns aus – deshalb mit ausreichend Wasser kompensieren. Aber Feuchtigkeit allein reicht nicht. Allzu häufiges Befeuchten der Lippen führt sogar zu dem paradoxen Effekt, dass unsere Lippen nur noch mehr austrocknen. Der schützende Fettfilm wird angetastet (wenn man allzu oft die Hände wäscht, werden die Hände auch trocken und spröde, ebenso kann allzu häufiges Duschen die Haut austrocknen). Neben der Feuchtigkeit brauchen die Lippen eben auch Fett. Das gibt es beispielsweise in Form von Labello-Sticks, Nivea-Creme oder Vaseline.

Wann muss man zum Arzt?

Wenn die Lippen immer wieder trocken und öfters rissig werden, könnte eine Krankheit die Ursache sein, die man als „Atopie“ bezeichnet. Oft erträgt man dann auch keine Fruchtsäfte, etwa Orangensaft, weil er die Haut bereits allzu sehr reizt. Dann sollte man einen Dermatologen aufsuchen. bas

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