Gesundheit : TU wählt Vorsitzenden im Kuratorium

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Das ehemalige Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Manfred Gentz ist erster Vorsitzender des neuen Kuratoriums der Technischen Universität Berlin. Der 65-Jährige wurde jetzt von den elf Mitgliedern des Gremiums mit acht Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen gewählt. Das neue Kuratorium, das bereits Ende des Jahres berufen wurde, ist vor allem mit externen Experten besetzt und überwacht als eine Art Aufsichtsrat die Arbeit des TU-Präsidiums. Gentz kündigte an, das Kuratorium wolle sich möglichst schnell einen Eindruck über die Stärken und Schwächen der TU verschaffen. Das Gremium wolle dazu beitragen, der TU „zu einer wettbewerbsfähigen Position in Forschung und Lehre zu verhelfen“. Dafür dürfe sich das Kuratorium nicht nur der „Uni als Ganzes“ widmen, sondern müsste auch die Qualität der einzelnen Fachbereiche genau analysieren. Wenn das Kuratorium die TU „voranbringen“ wolle, müsse es zudem deutlich häufiger zusammenkommen als das Vorgängergremium, das nur zweimal im Jahr tagte. Er kündigte an, das Kuratorium werde sich demnächst zu einer Klausurtagung treffen. Sitzungen „in kleinem Kreis“ seien wichtig, um „offene Aussprachen“ vor allem auch bei Schwächeanalysen zu ermöglichen. Neben Gentz gehören dem Kuratorium unter anderem die ehemalige Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) an. tiw

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