Gesundheit : (Überlebens-)Tipps für Raver: Raver-Droge Ecstasy

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Der Wirkstoff der Raver-Droge Ecstasy (3,4-Methylen-Dioxy-Methyl-Amphetamin, kruz MDMA) hat eine bewegte Geschichte. 1998 wurde das Amphetamiderivat aus einem Muskatnuss-Alkaloid synthetisiert, der Pharmahersteller Merck ließ sich MDMA 1914 als Appetitzügler patentieren. Auf den Markt kam das Präparat allerdings nicht: wegen "seltsamer" Nebenwirkungen. Nach erfolglosen Versuchen des US-Militärs, das Amphetamin als Wahrheitsserum ("Heartopener") einzusetzen, entdeckten die Hippies an der amerikanischen Westküste MDMA in den 60er Jahren als Kuscheldroge. In den 80er Jahre verbreitete sich der Stoff unter dem Namen "Ecstasy" in Discotheken. Im Gehirn regt Ecstasy die Ausschüttung des Neurotransmitters Serotonin an. Der körpereigene Glücksbote verhilft zu einem kosmischen Gefühl des Einklangs, angereichert mit halluzinogenen Visionen bis hin zu Wahnfantasien. Überdosen lösen Zittern, Schweißausbrüche, Übelkeit und Angstattacken aus und können - besonders in Verbindung mit Alkohol - zu Kreislaufversagen führen.

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