Gesundheit : Übertragung, Übungen und Verständnis

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Die Psychoanalyse geht davon aus, dass traumatische Erlebnisse – vor allem aus der Kindheit – zu unbewussten Konflikten werden. Durch „Übertragung“ auf den Therapeuten kann der Patient diese Konflikte bearbeiten. Die klassische Psychoanalyse benötigt meist mehrere hundert Sitzungen und dauert mehrere Jahre. Wesentlich schneller arbeitet die Verhaltenstherapie. Dabei wird angenommen, dass jedes Verhalten – auch problematisches – erlernt ist und wieder verlernt werden kann. Der Patient wird durch konkrete Übungen aktiv einbezogen. Zu den übrigen Verfahren zählt die Gesprächspsychotherapie. Mit einfühlendem Verhalten unterstützt der Therapeut den Patienten dabei, „unpassende“ oder „verbotene“ Gefühle zu akzeptieren. pja

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