Gesundheit : Überwärmung ist schlecht für Tumoren

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Die Charité ist bei der Bekämpfung von Tumoren im Unterbauch mit Überwärmung (Hyperthermie) nach eigenen Angaben einen Schritt vorangekommen. Mit Hilfe farbiger Bilder aus der Magnetresonanz-Tomographie lässt sich die Überwärmung von Krebsherden während der Behandlung jetzt besser kontrollieren, sagt Charité-Mediziner Peter Wust. Auf 42 Grad erwärmte Zellen werden stärker durchblutet und reagieren deshalb empfindlicher auf zusätzlich eingesetzte Medikamente. Die Bestrahlung mit 100-Megahertz-Wellen dauert pro Sitzung etwa eine Stunde und muss vier bis sechs Mal wiederholt werden. Die Methode wird auch eingesetzt, um Tumoren zu verkleinern und dadurch operabel zu machen. Die Charité verwendet das Verfahren seit kurzem routinemäßig bei Enddarmkrebs. dpa

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