Gesundheit : Umwelt und Energie: Beim Wasserstoff setzt BMW auf heiß

ivd

Und wo bleibt das Brennstoffzellenauto von BMW? Gerade heute wird doch in Berlin die Rückkehr der Wasserstoff-Flotte von ihrer Welttournee gefeiert? Aber nein, die Bayern haben wieder mal ihren eigenen Kopf. Sie bauen nämlich kein Auto, bei dem eine Brennstoffzelle den Strom für die Antriebsmotoren erzeugt. Einzig als Stromspender für das Bordnetz setzt man in München auf die "kalte" Verbrennung von Wasserstoff und Sauerstoff. Doch beim Fahrzeugantrieb verlässt man sich auf die "heiße" Verbrennung des Gases. Denn auch bei BMW ist man überzeugt davon, dass Wasserstoff der Energieträger für die Zukunft ist.

Die Brennstoffzelle in Kombination mit einem Elektromotor hält man in München allerdings nur für die zweitbeste Lösung: Zum einen mit Blick auf das Bewältigen großer Entfernungen, zum anderen, weil man die hohen Kosten und Gewichte der Brennstoffzellen scheut. Beim Verbrennungsmotor dagegen weiß man, was man hat. Mit ihm ist man nach nur wenigen Änderungen schon heute vorbereitet für eine künftige Wasserstoffwelt. Und aus dem Auspuff kommt auch hier nur Wasser. Man darf gespannt sein, wer letztlich auf das richtige Pferd setzt - oder haben vielleicht sogar beide Ansätze eine Zukunft?

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