Gesundheit : Umwelt und Energie: Die Steckbriefe der fossilen Brennstoffe: Erdöl

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Unter Erdöl versteht man alle aus der Erde kommenden flüssigen, organischen und brennbaren Naturprodukte. Erdöl ist aus Kleintieren und -pflanzen bei großer Hitze und Druck in flachen, küstennahen Gewässern entstanden. Bei der Zersetzung wirkten Bakterien und Enzyme mit.

Noch nicht gereinigtes Erdöl wird als Rohöl bezeichnet. Die Aufarbeitung erfolgt in Raffinierien durch Destillation. Für Heizzwecke in Kleinfeuerungsanlagen - sowie letztlich auch als Kraftstoff für Dieselmotoren - benutzt man die Heizöl-Sorte EL (Extra leichtflüssig), für industrielle Anlagen die Sorte S (schwerflüssig). Erdöl ist aus geradkettigen und ringförmigen Alkanen sowie aromatischen Kohlenwasserstoffen zusammengesetzt. Das Gemisch enthält zwischen 0,1 und drei Prozent Schwefel sowie 0,1 bis 0,5 Prozent Stickstoff.

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