Gesundheit : Uni-Kliniken Kiel und Lübeck fusionieren

Die defizitären Universitätskliniken in Kiel und Lübeck sollen zum ersten Januar 2003 fusionieren und damit Kosten sparen. Den Referentenentwurf eines entsprechenden Gesetzes beschloss vor kurzem das Kabinett in Kiel. Mit den alten Strukturen könnten die wirtschaftlichen Belastungen nicht aufgefangen werden, sagte Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD).

Bei einer Fusion zu einem Universitäts-Klinikum in Schleswig-Holstein entsteht ein Großbetrieb mit 10 000 Mitarbeitern, 4000 Studenten, 2600 Betten und 511 Millionen Euro Jahresumsatz. Ohne Fusion der Uni-Kliniken würden sich nach einem Gutachten jährliche Defizite von 7,5 bis 20 Millionen Euro abzeichnen, sagte Erdsiek-Rave. In Berlin war 1995 die Fusion des damaligen FU-Klinikums Rudolf Virchow mit der Charité vom Gesetzgeber veranlaßt worden.

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