Gesundheit : Uni-Klinikum will Stellen streichen

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Die Tarifverträge für die studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen sind - anders als von den Gewerkschaften zunächst befürchtet - um ein Jahr verlängert worden. Die Gewerkschaften rechnen aber damit, dass die Arbeitgeber im Herbst Vorschläge zur Änderung der Verträge machen werden. Die Hochschulpräsidenten wollen mehr Flexibilität bei der Lohnhöhe, Beschäftigungsdauer und der monatlichen Arbeitszeit durchsetzen.

Unterdessen protestieren die ÖTV und die GEW gegen Pläne am Universitätsklinikum Benjamin Franklin. Dort sei geplant, den Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten nicht mehr anzuwenden. Statt dessen sollten die Tutoren und Hilfskräfte nur noch kurzzeitige Semesterverträge von sechs Monaten Dauer, mit kürzeren Arbeitszeiten und unter Wegfall tariflicher Leistungen erhalten. 20 Prozent der 200 Tutorenstellen am Klinikum sollten gestrichen werden.

Peter Kimmel von der Personalabteilung des Klinikums nannte die Darstellung der Gewerkschaften "teilweise richtig". Das Klinikum könne die studentischen Beschäftigten von der Erfüllung der Sparauflagen nicht ausnehmen. So werde man in diesem Semester keine Hilfskräfte mit Tarifverträgen einstellen. Allerdings handle es sich bislang nur um "Überlegungen".

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