Gesundheit : Union will jetzt doch Studiengebühren

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Die CDU/CSUFraktion im Bundestag wird nach Angaben ihrer bildungspolitischen Sprecherin Katherina Reiche im Herbst eine Änderung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) einbringen, mit der auch Studiengebühren ermöglicht werden. Noch im Wahlkampf hatte Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) den Rufen der Hochschulrektoren nach Gebühren eine klare Absage erteilt. Katherina Reiche sagte jetzt in Berlin: „Das Thema Studiengebühren ist in Deutschland kein Tabu mehr.“ Mit der Gesetzesänderung soll den Ländern die Möglichkeit eingeräumt werden, ihren Hochschulen die Erhebung von allgemeinen Studiengebühren zu erlauben, erläuterte Reiche. Zugleich soll den Hochschulen ermöglicht werden, sich mehr Studierende nach eigenen Kriterien auszuwählen. Die Union möchte außerdem die Besoldung der Professoren stärker an ihrer Leistung orientieren. dpa

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