Gesundheit : Unsicherheit und Stellenmangel

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Kaum eine Veranstaltung auf dem 44. Deutschen Historikertag hat so viel Zulauf gefunden wie jene über die Zukunftschancen des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Universitäten. Unsicherheit und Stellenmangel prägen die Situation, wie auf der entsprechenden Podiumsdiskussion in Halle an der Saale deutlich wurde. „Wir haben ein krasses Überangebot an Privatdozenten, Habilitierenden und bereits Habilitierten“, umschrieb die junge Professorin Sylvia Paletschek aus Freiburg die Situation.

Dieses Problem habe es zwar schon vor der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes gegeben, werde aber dadurch verschärft. Die Zahlen ihrer Studie sind eindeutig: Es gibt einen Sockel von 280 Privatdozenten, jährlich kommen 60 Habilitierte hinzu. Das Verhältnis von Professuren und Bewerbern beträgt 1:8 und ist in der Neueren Geschichte mit 1:13 am schlechtesten. Ein weiteres Ergebnis: Das Promotionsalter ist um zwei auf nun 31 Jahre gestiegen. dpa

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