Unterleibskrebs : Früherkennung nicht immer möglich

Adelheid Müller-Lissner

An Krebs der Gebärmutter (Uterus-Karzinom) erkranken in Deutschland jährlich 11 300 Frauen. Diese Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers machen sich durch unregelmäßige Blutungen – meist nach den Wechseljahren – bemerkbar. Dadurch werden sie meist früher erkannt und sind deshalb oft gut behandelbar.

An Krebs des Gebärmutterhalses (Zervix-Karzinom) erkranken 6500 Frauen. Zur Früherkennung ab dem 20. Lebensjahr wird der Pap-Test angeboten, bei dem Zellen aus einem Abstrich der Schleimhaut untersucht werden. Gebärmutterhalskrebs wird von Humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst, gegen die geimpft werden kann.

An Krebs der Eierstöcke (Ovarial-Karzinom) erkranken jedes Jahr 9900 Frauen. Damit steht er nach Krebs der Brust, der Lunge, des Darms und der Gebärmutter bei Frauen an fünfter Stelle der Tumoren. Diese Krebsform wird meist erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, da typische Frühsymptome fehlen. aml

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