Gesundheit : Veranlagung und Auslöser

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Etwa ein Prozent der Bevölkerung hat mindestens einmal im Leben eine schizophrene Episode. Meist ist das im jungen Erwachsenenalter. Bei zwei von drei Betroffenen wird die Krankheit chronisch.

Typisch für die akute Phase der Psychose sind Denkstörungen und bedrohliche Wahnvorstellungen.

Langfristig gefährlich sind jedoch Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und erhöhte Suizidneigung. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es Medikamente aus der Gruppe der „Neuroleptika“, die wirkungsvoll in den Krankheitsprozess eingreifen.

Den Ausbruch der Krankheit erklären Psychiater heute mit dem „Vulnerabilitäts-Stress“-Modell: Zu einer Veranlagung für die Krankheit kommt ein akuter Auslöser. aml

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