Gesundheit : Verbindungen knüpfen

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Ein „Institute for Advanced Study“ sollte Berlin mit dem Beschluss des Abgeordnetenhauses 1978 bekommen. Vorgeschlagen hatte das der Senator für Wissenschaft und Forschung, Peter Glotz. Der Gründungsauftrag: „die durch Nationalsozialismus und Krieg unterbrochenen Verbindungen zu wichtigen geistigen Strömungen wieder zu knüpfen“ – durch internationale wissenschaftliche Begegnung. Ein Jahr später wird der Altgermanist Peter Wapnewski als Gründungsdirektor berufen. Das Land Berlin stellt dem Wissenschaftskolleg eine Villa im Grunewald zur Verfügung. Am 1. Oktober 1981 treffen die ersten Fellows ein. Das Amt des Rektors übernimmt 1986 der Soziologe Wolf Lepenies. 1992 wird mit dem Collegium Budapest die erste Schwesterinstitution des international renommierten „Wiko“ gegründet. Dritter Rektor wird 2001 der Jurist Dieter Grimm. Den 2,5-Millionen-Euro-Jahresetat finanzieren zu jeweils 50 Prozent das Land Berlin und das Bundesforschungsministerium. -ry

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