Gesundheit : Virusinfektion als Vorbote der Multiplen Sklerose

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USForscher fanden Hinweise darauf, dass eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus dem Nervenleiden Multiple Sklerose (MS) vorausgeht. Die Wissenschaftler werteten Blutproben von mehr als drei Millionen Angehörigen des US-Militärs aus, berichten sie im Fachblatt „Jama“. Dabei stellten sie fest, dass sich im Blut von späteren MS-Patienten deutlich mehr Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das Virus fanden als bei Menschen, die gesund blieben. Das Virus ist der Auslöser der Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) und von bestimmten, vor allem in den Tropen vorkommenden Tumoren. Bei der MS zerstören fehlgeleitete Abwehrzellen die Nervenscheiden. wez

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