Gesundheit : Wadenkrämpfe

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Worum handelt es sich?

Sechzig Prozent der Deutschen hatten schon einen. Meist taucht er in der Nacht auf. Ein Schmerz durchfährt das Bein, so stark, dass man spontan aufwacht. Manchmal zieht der Krampf bis in den Fuß, bin in die Zehen hinein, und nur langsam löst er sich wieder auf. Was ist dabei geschehen? Normalerweise folgt auf eine Muskelkontraktion eine Entspannung. Beim Wadenkrampf zieht sich der Muskel zusammen – und entspannt sich dann nicht mehr.

Woran liegt’s?

Genau weiß man es nicht, und es scheint auch unterschiedliche Ursachen zu geben. Überanstrengung beim Sport ist eine Ursache, eine andere ist Mangel an Magnesium. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass Schwangere öfter vom Wadenkrampf betroffen sind, weil der Körper der Frau dann einen höheren Bedarf hat. Wadenkrämpfe können aber auch auf ernste Krankheiten hinweisen, Durchblutungsstörungen etwa. Deshalb empfiehlt sich der Arztbesuch insbesondere dann, wenn die Krämpfe jede Nacht auftauchen oder sogar mit Übelkeit einhergehen.

Was kann man tun?

Im akuten Fall: den Muskel dehnen. Dazu nimmt man die Zehen und zieht sie in Richtung Schienbein. Zur Vorbeugung: genügend trinken, Magnesiumtabletten und den Muskel nachts warm halten. bas

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