Gesundheit : Warum das Mammut ausstarb

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Am Aussterben der Mammuts und Urwildpferde in Nordamerika vor mehr als 10 000 Jahren scheint der Mensch nicht allein schuld zu sein. Einer neuen Untersuchung zufolge haben natürliche Klimaschwankungen und ökologische Veränderungen das bislang rätselhafte Massensterben zumindest mitverursacht. Dies berichtet der Forscher Dale Guthrie von der Universität von Alaska im Fachblatt „Nature“ (Band 441, Seite 207). Im Pleistozän, das den Zeitraum von vor rund 1,8 Millionen bis vor etwa 11 000 Jahren umfasst, bevölkerten große Säugetiere die Erde. Gegen Ende dieser Periode, beim Übergang zum Holozän, starben etliche dieser Arten aus. Der Mensch könne einen Anteil haben an ihrem Verschwinden in Alaska und dem Yukon-Territorium, wohl aber kaum allein dafür verantwortlich sein, schreibt Guthrie. Klimatische Veränderungen wie die stetige Erhöhung der Durchschnittstemperaturen und nachfolgende ökologische Veränderungen passten besser zu den Daten.dpa

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