Gesundheit : Warum die Präsidentensuche so schwer war

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Monatelang hatte die HU Probleme, den richtigen Präsidentschaftskandidaten zu finden. Dabei galten viele Personen als attraktiv: der ehemalige HUVizepräsident Heinz-Elmar Tenorth, der Charité-Neurologe Karl Max Einhäupl, der Jurist Bernhard Schlink, der Philosoph Martin Kusch, Wilhelm Krull von der VW-Stiftung, DFG-Vize Helmut Schwarz, HU-Vizepräsident Hans Jürgen Prömel, Erich Thies von der Kultusministerkonferenz, Konrad Osterwalder von der ETH Zürich, Günter Fuhr, Leiter des Fraunhofer-Instituts in St. Ingbert.

– Hier sind sieben Gründe, warum die Kandidatensuche so schwer war.

Die Humboldt-Universität will hoch hinaus. Kaum jemand war ihr gut genug. Zitat Susanne Baer, Vizepräsidentin: „Eine renommierte Uni hat gewisse Ansprüche.“

Der Präsident sollte ein Spitzenforscher sein. Doch Spitzenforscher haben oft keine Lust, Hochschulmanager zu werden.

Die Politik des Senats – etwa die mögliche Einführung der Viertelparität – schreckte Bewerber ab.

Die labile innere Situation der HU schreckte Bewerber ab.

Bestimmte Wissenschaftler fanden bei den Uni-Gruppen schon im Vorfeld nicht genug Zuspruch.

Zwei Vizepräsidenten drohten mit Rücktritt, sollte die Findungskommission sie zwingen, mit einer Persönlichkeit zusammenzuarbeiten, die sie nicht akzeptieren.

Zuletzt soll, wie es aus der Uni heißt, dem Vorsitzenden der Findungskommission, Günter Stock, der von ihm favorisierte Kandidat Günter Fuhr überraschend weggebrochen sein. akü

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