Gesundheit : Warum grüner Tee gut gegen Krebs ist

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Japanische Forscher haben herausgefunden, wie grüner Tee auf Krebszellen wirkt. Ein Bestandteil des Tees klammere sich an einen Eiweißstoff auf der Oberfläche von Krebszellen. Von dort aus bremse er das Wachstum der Tumoren, schreiben Hirofumi Tachibana und Kollegen von der KyushuUniversität in Fukuoka. Von früheren Studien her ist bekannt, dass grüner Tee eine gewisse Schutzwirkung gegen Lungen-, Prostata- und Brustkrebs sowie andere Tumoren hat. Weitere Studien könnten möglicherweise zu neuen Krebsmedikamenten führen, schreiben die Forscher in der Onlineausgabe des Fachjournals „Nature Structural & Molecular Biology“.

Die Substanz, die grünen Tee zum Tumorbekämpfer macht, heißt EGCG (Epigallocatechin-3-Gallate). Das Team um Tachibana behandelte die Tumorzellen von Lungenkrebspatienten im Labor mit ECGC und beobachtete, wie sich das Zellwachstum deutlich verlangsamte. Diese Wirkung trat den Forschern zufolge bereits bei einer ECGC-Konzentration ein, die dem Genuss von zwei bis drei Tassen grünem Tee entspricht. dpa

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