Gesundheit : Was Dicken fehlt

Forscher finden ein körpereigenes Hormon, das den Appetit zügelt

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Es hört auf den schnöden Namen PYY336 und ist doch ein Stoff, der Forscherherzen höher schlagen lässt. Denn PYY3-36 ist ein vom Darm in die Blutbahn abgegebenes Hormon, das an das Gehirn meldet: Achtung, ich habe gegessen! Dieses Signal führt dazu, dass der Appetit gedämpft wird. Forscher des Imperial College und des Hammersmith-Krankenhauses in London haben nun herausgefunden, dass Dicke ein Drittel weniger von diesem Hormon produzieren als Dünne, wie sie im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ berichten. „Diese Entdeckung eröffnet einen neuen Ansatz, um die Epidemie der Fettsucht in unserer Gesellschaft zu bekämpfen“, sagt Steve Bloom, einer der beteiligten Wissenschaftler. Bei einem Test reduzierte PYY3-36 die Kalorienaufnahme von Versuchspersonen um ein Drittel. Brechen also bald magere Zeiten an? wez

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