Gesundheit : Was ein Student besitzen darf

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Bis zu 585 Euro pro Monat können Studierende zur Unterstützung ihres Studiums als BafögSatz bekommen. Wer den vollen Satz erhalten will, darf als allein stehender Student ein Vermögen von höchstens 5200 Euro besitzen. Bis 2001 lag die Grenze bei 6000 Mark. Bei Überprüfungen nimmt das Amt die Summe, die im Jahr des Bafög-Bezugs gültig war.

Zum Vermögen gehören Geldkonten, Aktien, Grundstücke, Sparbücher und Lebensversicherungen. Schulden und Ersparnisse verrechnet das Bafög-Amt miteinander. Bis zu welcher Grenze ein Auto als erlaubter Haushaltsgegenstand gilt, ist bislang nicht festgelegt.

Eine Eigentumswohnung gehört nur dann nicht zum Vermögen, wenn der Student selber darin wohnt – und sie nicht größer als 60 Quadratmeter ist.

Als Zeitpunkt für die Vermögensüberprüfung nimmt das Bafög-Amt das Datum der Antragstellung.

Wer überschüssiges Geld verschenkt , bevor er den Antrag stellt, hat Pech gehabt. Das gilt als „rechtsmissbräuchliche Übertragung“ – das Bafög-Amt geht davon aus, dass sie nur vorgenommen wurde, um sich ärmer zu machen und rechnet das Geld im Zweifelsfalle weiterhin dem Studenten zu.

Die Ersparnisse der Eltern spielen anders als das Einkommen bei der Berechnung des Bafög-Satzes keine Rolle. Erträge aus ihrem Vermögen wie Zins- oder Mieteinnahmen zählen aber als Einkommen und müssen beim Amt angegeben werden. tiw

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