Gesundheit : Was gut ist fürs Herz, ist gut fürs Hirn

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Es gibt noch kein Medikament, mit dem sich die Alzheimer-Krankheit stoppen oder gar heilen ließe. Allerdings können die derzeit zugelassenen Medikamente den Krankheitsverlauf etwas verlangsamen.

Generell stellt sich in immer mehr Studien heraus: Was gut ist fürs Herz, tut auch dem Hirn gut. So gibt es Hinweise darauf, dass sowohl hohe Blutfettwerte als auch ein hoher Blutdruck zur Alzheimer-Erkrankung beitragen können. Möglicherweise schützen Cholesterinsenker („Statine“) deshalb bis zu einem gewissen Grad vor dem geistigen Verfall – die Resultate sind noch kontrovers.

Auch im Verdacht steht eine Substanz namens Homocystein: Erhöhte Werte steigern sowohl das Risiko für Herzerkrankungen als auch für Alzheimer. Die Homocystein-Werte lassen sich durch Einnahme von Folsäure sowie Vitamin B6 und B12 senken.

Nicht nur eine ausgewogene Ernährung spielt eine Rolle, wichtig ist auch ausreichend Bewegung. Untersuchungen belegen, dass das Alzheimer-Risiko umso geringer wird, je aktiver man ist. Das gilt auch für die Beweglichkeit im Kopf. In einer Studie stellte sich heraus: Wer im Alter öfters Zeitung liest, Radio hört, Puzzles spielt, ins Museum geht und – vor allem – sich mit Freunden trifft , verringert die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken.

Insgesamt lässt sich das Alzheimer-Risiko mit der Lebensweise wohl nur beschränkt kontrollieren. Entscheidend sind nämlich auch die Gene. bas

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