Gesundheit : Was Tesafilm mit Einstein zu tun hat

Dagny Lüdemann

Im Physikunterricht nicht aufgepasst? Nach dem Abi die Hälfte vergessen? In der Urania hat jetzt jeder die Chance, seine Wissenslücken zu stopfen. Damit bei den Besuchern etwas hängen bleibt, haben sich die Organisatoren der Ausstellung „Highlights der Physik“ Experimente und Modelle ausgedacht, die veranschaulichen, was Einsteins Ideen für unser modernes Leben bedeuten.

Zum Beispiel Tesafilm. Auf einer handelsüblichen Zehn-Meter-Rolle können bis zu zehn Gigabyte Daten gespeichert werden. Physiker erklären den Besuchern der Ausstellung, wie die Daten auf die Rolle gelangen und wozu man Datenklebeband braucht – zum Beispiel als Anti-Fälschungs-Siegel für Markenprodukte. Seit 2003 gibt es diesen selbstklebenden Fingerabdruck, mit dem man Markenware von billigen Kopien unterscheiden kann. Das ist nur eins von vielen modernen Produkten, die es heute vielleicht nicht gäbe, hätte Einstein nicht die gedankliche Vorarbeit geleistet.

Die Ausstellung „Highlights der Physik“ findet im Rahmen des Wissenschaftssommers 2005 statt – dem Höhepunkt des Einsteinjahres.

Neben den Vorzügen von Klebeband lernen die Besucher an 24 weiteren Ständen unter anderem, wie Solarzellen funktionieren oder wie Strahlung aus dem Weltall sichtbar gemacht wird. Außerdem kann man sich durch eine Wärmebildkamera beobachten oder sich mit Laserstrahlen in Glas porträtieren lassen.

„Highlights der Physik“ läuft noch bis zum 19. Juni und ist täglich von 10 bis 19 Uhr, am Samstag bis 17 Uhr geöffnet. Urania Berlin, An der Urania 17.

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