Gesundheit : Wer im Süden lebt, lebt länger

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Schwarzkehlchen aus Kenia legen weniger Eier und mausern sich langsamer als ihre Verwandten aus Irland, Österreich oder Kasachstan. Sie werden offenbar auch älter als die Verwandten in hohen nördlichen Breiten. Dass ihr Lebensmotor auf niedrigeren Touren läuft, ist genetisch bedingt, wie Wissenschaftler der MaxPlanck-Forschungsstelle für Ornithologie in Seewiesen festgestellt haben. Vögel im Norden haben demnach mit extremeren Umweltbedingungen zu kämpfen, müssen Energiereserven vorhalten und im Winter auf Reisen gehen. Sie haben ihren Stoffwechsel an diese Widrigkeiten angepasst. Die höhere Stoffwechselrate und der schnellere Herzrhythmus sind einem langen Leben aber nicht zuträglich. tdp

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