Gesundheit : WHO-Aufruf: "Jahrzehnt der Knochen und Gelenke"

R. St.

Rheuma und Rückenschmerzen, Arthrose und Osteoporose, Oberschenkelhalsfrakturen oder schlecht verheilte Armbrüche: Die Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates haben viele Namen. Man kann jahrzehntelang daran leiden, aber man stirbt nicht daran. Wird den Knochen und Gelenken deshalb zuwenig Aufmerksamkeit zuteil? Das soll sich jetzt gründlich ändern. Zum Jahrzehnt der Knochen und Gelenke haben nun die Weltgesundheitsorganisation und die Vereinten Nationen aufgerufen. Die Ziele dieser internationalen Kampagne reichen von der Aufklärung über die Dimension dieser weithin unterschätzten Leiden bis zur Verbesserung der Prävention und Therapie.

Nach Einschätzung der Fachleute wird sich wegen der höheren Lebenserwartung die Zahl der Betroffenen binnen zwanzig Jahren verdoppeln. Schon heute haben auf der Welt mehrere hundert Millionen Menschen Knochen- und Gelenkleiden. Mit der Initiative wird angestrebt, die Bevölkerung besser über Möglichkeiten der Vorbeugung aufzuklären und die bereits Kranken durch Patienten-Leitlinien zu befähigen, aktiv an der Behandlung teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

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