Gesundheit : Wie es an die Knochen geht

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Die häufigste Form des Kleinwuchses nennt sich Achondroplasie. Besonders die Arme und Beine sind stark verkürzt. Grund ist eine Genmutation. Sie setzt eine Kaskade von Prozessen in Gang, die zur Produktion bestimmter Wachstumsfaktoren führt. Die Folge: Die Bildung von Knochenzellen wird unterbunden. Forschern des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin ist es nun gelungen, das System, das die Kaskade kontrolliert, zu entschlüsseln. Ihre Studie ist im Fachblatt „Developmental Cell“ erschienen. An einer gentechnisch veränderten Achondronplasie-Maus konnte das Team nachweisen, dass ein Therapie-Ansatz, der die neuen Erkenntnisse nutzt, hilft, dem ausbleibenden Knochenwachstum entgegenzutreten. Das Ergebnis sei „ein erster Schritt“ zu einer Therapie für Patienten, sagt Studienleiterin Andrea Vortkamp. Tsp

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